Che vive!

Dra Aleida Guevara, Tochter des Che, am 20. September 2017 an der UniTobler in Bern

Am Montag jährt sich die Ermordung des argentinisch-kubanischen Revolutionärs Ernesto Che Guevara zum 50. Mal. Aus diesem Anlass finden weltweit unzählige Veranstaltungen zur Erinnerung an den Guerillero statt, der am 9. Oktober 1967 im bolivianischen Vallegrande auf Befehl des US-Geheimdienstes CIA erschossen wurde.

Am Ort des Verbrechens haben sich bereits am Wochenende Zehntausende Menschen aus zahlreichen Ländern Lateinamerikas versammelt. Besonders aus Argentinien und Kuba sind nach Informationen der bolivianischen Nachrichtenagentur ABI zahlreiche Wissenschaftler, Schriftsteller, Künstler und Journalisten nach Vallegrande gekommen, das rund 1.200 Kilometer von La Paz und etwa 400 Kilometer von Santa Cruz entfernt liegt. Zu den Ehrengästen gehörten neben dem bolivianischen Staatschef Evo Morales der kubanische Vizepräsident Miguel Díaz-Canel sowie sein venezolanischer Amtskollege Tareck El Aissami.

Da die Hotels und Herbergen in der kleinen Ortschaft mit dem Andrang vollkommen überfordert waren, hat die bolivianische Regierung ein Zeltlager für rund 4.000 Gäste auf dem Gelände der örtlichen Universität eingerichtet. Andere campierten den Berichten zufolge in der Nähe des Flugplatzes von Vallegrande, wo im Juli 1997 die sterblichen Überreste Che Guevaras und von acht seiner Mitkämpfer entdeckt worden waren. Sie ruhen heute in einem Mausoleum im kubanischen Santa Clara.

Dort fand am Sonntag mit 60.000 Teilnehmern und im Beisein von Präsident Raúl Castro und Angehörigen Che Guevaras und anderer getöteter Guerilleros der zentrale kubanische Festakt statt. Havanna erinnerte bereits am 8. Oktober an den Tod des Revolutionärs, weil er an diesem Tag in seinem letzten Kampf verwundet und gefangengenommen wurde. Zum Auftakt der Zeremonie wurde über Lautsprecher die Rede Fidel Castros eingespielt, mit der er am 18. Oktober 1967 auf der Plaza de la Revolución in Havanna über den Tod Guevaras informiert hatte: »Wenn wir ausdrücken wollen, wie unsere Kinder sein sollen, müssen wir als glühende Revolutionäre von ganzem Herzen sagen: Wir wollen, dass sie wie Che sind!«

Interview mit Dra Aleida Guevara, Tochter des Che, anlässlich ihrer Tournee Ende September durch die Schweiz:

»Ich hätte mich ihm natürlich angeschlossen«

 



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10.09.2017 - 30.10.2017 - 0:00
SOLIDARIDAD con CUBA!
18.10.2017 - 26.11.2017 - 9:00 - 23:00
Expo "iChe vive !" in Café du Tunnel, Fribourg
25.11.2017 - Ganztägig
ACTO DE HOMENJAE a FIDEL en Berna

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BLOCKADE AGAINST CUBA . The longest genocide in history