Fotoausstellung „CHE: DIE ERSTEN JAHRE“ samt Fotoband

Die gezeigten Fotos aus dem Archiv der kubanischen Zeitschrift Granma decken die Zeit von 1959 bis 1964 ab, als Ernesto “Che” Guevara Chef der kubanischen Zentralbank und Industrieminister war. Nach dem Triumph der Revolution im Jahre 1959 begann in Kuba der Kampf um die militärische, politische und wirtschaftliche Konsolidierung der Revolution. Che Guevara war massgeblich am Umbau der kapitalistischen, von US-Interessen beherrschten und einer kleinen kubanischen und US-Elite dienenden Wirtschaft hin zu einer sozialistischen Wirtschaft, die dem kubanischen Volk dienen würde, beteiligt. Vor dem Triumph der Revolution lebte ein Grossteil der kubanischen Bevölkerung in Armut. Nur gerade 3% aller Bauern und Bäuerinnen besassen das Land, das sie bewirtschafteten. Analphabetismus war weitverbreitet. In den 1950er Jahre waren 75% von Kubas Ackerland, 80% der Dienstleistungen (Strom, Gas und Telekommunikation), 50% des öffentlichen Eisenbahnnetzes und 90% der Bodenschätze in US-Hand. Die Zuckerindustrie, die einen Viertel der aktiven Bevölkerung saisonal beschäftigte, wurde zu einem grossen Teil von US-Unternehmen kontrolliert. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung grassierten. 45% aller Kinder im schulfähigen Alter gingen nicht zur Schule, gleichzeitig waren 10’000 Lehrpersonen arbeitslos. Die Gesundheitsversorgung auf dem Land war so gut wie nicht existent. Von 1959 bis 1964 spielte Che eine massgebliche Rolle im Aufbau einer Wirtschaft, die den Menschen dienen, Armut reduzieren und den Aufbau einer gerechten Gesellschaft ermöglichen würde. Mit der Agrarreform von 1959 wurde das Land an die Landbevölkerung verteilt. 1961 wurden das Industrieministerium, das Aussenhandelsministerium und das Handelsministerium aufgebaut. Staatliche Güterproduktion und Planwirtschaft wurden eingeführt. 84% der Industrie wurden verstaatlicht. Ein Grossteil der Güterproduktion in Kuba fiel unter staatliche Kontrolle, Wirtschaftssabotage durch Privatunternehmer wurde so verhindert. US-Investoren und Fachkräfte verliessen Kuba. Die USA erliessen eine Finanz-, Handels- und Wirtschaftsblockade gegen die Insel, die bis heute andauert. Der 1949 von der Sowjetunion gegründete Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe wurde zu Kubas wichtigstem Handelspartner. «Wir bekämpfen Armut, aber wir bekämpfen auch Entfremdung», sagte Che. Er förderte Freiwilligenarbeit, nichtmonetäre Anreize und Bildung, um die Menschen am Aufbau eines sozialistischen Kubas zu beteiligen. Dabei ging er immer als gutes Beispiel voran. Als Industrieminister leistete er regelmässig Freiwilligenarbeit, z. Bsp. in der Landwirtschaft 1965 verliess Che Kuba, um den Kampf für Gerechtigkeit in Afrika und Bolivien fortzuführen . In Bolivien wurde er von der lokalen Armee festgenommen und am 9. Oktober 1967 auf Geheiss des CIA ermordet.

Dauer der Ausstellungen siehe:

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Hinweis: Die Bilder können nach Abschluss der Ausstellung günstig erworben werden; ebenso der Fotoband mit sämtlichen Bildern der Ausstellung.

Bestellungen an: relesu@yahoo.de oder per Post an: VSC Zürich, c/o René Lechleiter, Holzwiesweg 35, 8047 Zürich

Direktverkauf auch: Buchhandlung Waser, Rümelinsplatz 17, 4001 Basel



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