Kuba für weitere drei Jahre in den UNO Menschenrechtsrat gewählt

In einer Plenarsitzung der Vollversammlung, in der 13 weitere Länder für dieses Organ gewählt wurden, das seinen Sitz in Genf hat, konnte Kuba auf die Unterstützung von 160 Ländern zählen und wird so ab 1. Januar für die Periode 2017 – 2019 sein Amt im Rat als einen der acht Vertreter Lateinamerikas und der Karibik ausüben.

Kuba hatte mit Blick auf seine Kandidatur deutlich gemacht, dass es sich verpflichte, weiter daraufhinzuarbeiten, dass sich alle Menschen in der Welt der Menschenrechte auf der Basis des Respekts vor der UNO Charta, der Kooperation und der Solidarität erfreuen können.

Diplomatische Quellen hoben hervor, dass Kuba und sein Volk mit dieser Wahl einmal mehr den aus Manipulation und Selektivität beruhenden gegen das Land gerichteten Kampagnen getrotzt habe, die einige westliche Mächte anwenden, wenn es um dieses Thema geht und dafür NGOs, Pressemedien und Konterrevolutionäre als Speerspitzen benutzen.

Die Karibikinsel gehört der Mehrzahl der von der Weltgemeinschaft in Sachen Menschenrechte eingerichteten Instrumentarien an, 44 der 61, und war im Jahr 2006 eines der 47 Gründungsmitglieder des Rats, als dieser die Menschrechtskommission ersetzte.

Kuba nahm mit Vorschlägen, die darauf ausgerichtet waren, dessen Arbeit als Forum für den Dialog und die Kooperation, weit entfernt von den vorher immer geltenden unterschiedlichen Maßstäben, aktiv an an den Verhandlungen teil, die zum Entstehen des Rates führten. Es war auch eines der Länder, die der Manipulierung und der selektiven Angriffe gegen Staaten des Südens am kritischsten gegenüberstanden, was schließlich zum Verschwinden des früheren Organs führte.

Ausgehend von seiner Ausübung innerhalb des Landes und seiner internationalen Ausrichtung hat die Insel  die Unterstützung der Vollversammlung erhalten und ist so fast die gesamte Zeit, seit er existiert, 2006 – 2012, 2014-2016 und jetzt 2017 –2019, in ihm  verblieben.

Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen können immer nur zwei aufeinanderfolgende Manadate im Rat wahrnehmen. Danach dürfen sie für wenigstens ein Jahr diesem nicht angehören.



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