Pressemitteilung der Abteilung für konsularische Angelegenheiten und im Ausland lebende Kubaner des Ministeriums für Auswärtige Beziehungen

Am 9. und 11. Juli wurden zwei Gruppen kubanischer Bürger, von jeweils 29 und 46 Personen, die sich illegal auf ecuadorianischem Territorium aufhielten, in unser Land zurückgeführt. Die Überführung erfolgte in einem Flugzeug der Ecuadorianischen Luftstreitkräfte, wobei die für diese Fälle vorgesehenen Verfahrensgarantien eingehalten wurden.

Bei ihrer Ankunft auf dem Internationalen Flughafen José Martí führten die zuständigen kubanischen Behörden die international festgelegten Sanitätskontrollen durch und sofort erfolgte die Überführung aller dieser Personen in ihre Herkunftsprovinzen auf nationalem Territorium.

Die Rückführung dieser kubanischen Bürger erfolgte unter voller Erfüllung der Gesetzgebung beider Länder und der für solche Situationen gültigen internationalen Normen, mit dem Hauptziel, eine geordnete, reguläre und sichere Migration zu garantieren, und entspricht gleichzeitig der Verpflichtung, zu verhindern, dass wehrlose Menschen zu Opfern von Menschenhändlern werden.

Die Regierung der Vereinigten Staaten und deren in den letzten Jahrzehnten ausgeführte Migrationspolitik tragen die Verantwortung für die Situation, die mit den irregulären kubanischen Migranten in der Region geschaffen wurde, welche anfänglich auf legale Weise ins Ausland reisten, indem sie alle von unseren Migrationsvorschriften festgesetzten Voraussetzungen erfüllten, um danach eine irreguläre Weiterreise zu beginnen, gefördert von der Politik der „Trockenen Füße-nassen Füße“, dem Parole-Programm für kubanische medizinische Fachkräfte und dem Cuban Adjustment Act, die unseren Bürgern eine selektive und weltweit einzigartige Behandlung verleihen und gleichzeitig eine Verletzung der zwischen beiden Ländern unterzeichneten Migrationsabkommen darstellen.

Diese Politik ist im gegenwärtigen bilateralen Kontext unangebracht, verhindert die Normalisierung der Migrationsbeziehungen zwischen Kuba und den USA und schafft Probleme für andere Länder, während sie gleichzeitig den Rest der Emigranten diskriminiert, einschließlich jener Minderjährigen, die an der Grenze zu den Vereinigten Staaten Misshandlungen und Repression erleiden, bevor sie massiv deportiert werden.

Die Abteilung für konsularische Angelegenheiten und im Ausland lebende Kubaner ratifiziert, dass die kubanischen Bürger, die legal aus dem Land ausgereist sind und die gültige Migrationsgesetzgebung erfüllen, das Recht haben, nach Kuba zurück zu kehren, und bestätigt gleichzeitig die Verpflichtung ihrer Regierung für eine legale, sichere und geordnete Emigration.

Havanna, 11. Juli 2016



» http://www.minrex.gob.cu/es/nota-de-prensa-de-la-direccion-de-asuntos-consulares-y-de-cubanos-residentes-en-el-exterior-del
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