Trauer um Danielle Mitterrand in Lateinamerika

Caracas/Paris. Der Tod der einstigen französischen Widerstandskämpferin Danielle Mitterrand hat auch in Lateinamerika große Betroffenheit und Trauer ausgelöst. Venezuelas Präsident Hugo Chávez bezeichnete Danielle Mitterand, die mit dem 1996 verstorbenen französischen Staatspräsidenten Francois Mitterrand verheiratet war, in einem offiziellen Kommuniqué als "Freundin und Kämpferin". Die 87-Jährige Antifaschistin habe „ihre besten Jahre dem Kampf für die Völker, für ihre Forderungen und Rechte“ gewidmet. Zugleich erinnerte Chávez daran, dass sich Danielle Mitterrand vor allem für die progressiven Bewegungen in Kuba, Nicaragua und Bolivien eingesetzt hatte.

Tatsächlich war Mitterrand immer wieder in Lateinamerika zu Gast und pflegte enge Kontakte zu der sozialistischen Staatsführung in Kuba.

In Frankreich erinnerten Solidaritätsgruppen an den Einsatz der Verstorbenen für das sozialistische Kuba. Sie habe sich stets gegen die völkerrechtswidrige Blockade der USA ausgesprochen, hieß es in einer Erklärung der französischen Nationalen Koordination zur Verteidigung der Kubanischen Revolution.

Harald Neuber/prensalatina

amerika21.de

24. November 2011



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