Anti-kubanische Lachnummer in Bern

Parallel zu den von Miami aus verstärkt geführten subversiven Aktivitäten zur Untergrabung der Souveränität von Kuba – ganz im Stil der System-Change-Strategie der CIA – machen sich auch in der Schweiz Elemente bemerkbar, die mit Pöbeleien und Einschüchterungen kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltungen zu und über Kuba stören und verunmöglichen wollen. Sie dringen in Säle ein und schreien Referenten nieder, stellen Restaurants öffentlich an den Pranger, in denen ein Bild von Che Guevara hängt oder filmen verbotenerweise Menschen, die für ein Konzert oder einen Film Schlange stehen, um sie dann in ihren (a)Social-Media-Einträgen als Ratten und Kommunisten zu beschimpfen.

Dass wir uns solch faschistoide Attacken nicht bieten lassen müssen und dürfen, sollte unbestritten sein, weshalb es angebracht sein kann, den Schutz zu beanspruchen, den der hiesige Staat dafür vorsieht.

So geschehen anlässlich des Festivals des lateinamerikanischen Films in Bern, als zwei(!) Polizisten den korrekten Zutritt beobachteten. Man vergleiche mit andern Veranstaltungen…In Berücksichtigung des Besuches von Mitgliedern des diplomatischen Korps war ausserhalb des Kinos auch die Verkehrspolizei involviert.

Folgendermassen stellten dann die destruktiven Kräfte die Sache in ihren Medien dar ohne selber anwesend gewesen zu sein:

«Der kubanische Film Inocencia wurde gezeigt, und das Kino war innen und außen voller Polizisten! Eine Freundin von mir sagte, es herrsche eine angespannte Atmosphäre, als ob sie in einer Diktatur mit so vielen Polizisten leben würde, um einen Film zu sehen! Jemand rief am Ende des Films VIVA CUBA LIBRE! BITTE, KENNT JEMAND DIE MUTIGE PERSON, DIE GESCHRIEN HAT!!!? PS: DIE KUBANISCHE BOTSCHAFT UND DIE SCHWEIZER KOMMUNISTEN MACHEN SICH IN DIE HOSE.» (deepl übersetzt aus dem Spanischen)

Und jetzt die Lachnummer:

Es waren die unschuldig gefangenen Medizinstudenten im Film (!), die vor 150 Jahren «VIVA CUBA LIBRE!» schrien, als Kuba tatsächlich noch nicht frei war…

 

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BLOCKADE AGAINST CUBA . The longest genocide in history