Die kubanische Revolution hat immer auf ihrem Volk beruht

Am 22. Januar 1959 fand in den Sälen des Hotel Riviera in Havanna das statt, was Fidel die größte Pressekonferenz der Welt nannte Foto: Archiv Granma

Heutzutage, im Jahr 2019, sind die Kommunikationsmedien weitaus mächtiger. Die Ressourcen um die Söldner im Dienste der Verbreitung von Lügen über Kuba zu bezahlen sind gewaltig. Aber das Ziel der Vereinigtren Staaten ist seit 1959 gleich geblieben: die Revolution zu zerstören.

An jenem glorreichen Januar des Sieges der Revolution, als die junge Revolution den moralischen Verpflichtungen nachkam, die am meisten von ihr erwartet wurden, nämlich denen, Gericht zu halten über die bekannten Terroristen, Verbrecher und Folterer, die soviel Schmerz und Trauer über das ganze Volk gebracht hatten, geriet Leben ins Hornissennest des Imperiums und von den Vereinigten Staaten nahm die brutale Kampagne der Verunglimpfung der Insel ihren Anfang.

Fidel, der in diesen Tagen an der Spitze der Karawane der Freiheit in der Hauptstadt angekommen war, war sich schnell bewusst, welches Zeil sich hinter all diesen Lügen und Manipulationen verbarg.

Am 13., 15. und 16. Januar erinnerte der Revolutionsführer bei öffentlichen Auftritten zunächst daran, wie die Presse und die US-Regierung die Verbrechen der Batista Diktatur totgeschwiegen hatte und nach dem Sieg der Revolution einen Angriff gegen die ersten notwendigen Maßnahmen startete, die gegen jene in der gerade gestürzten Regierung gerichtet waren, die diese Untaten begangen hatten.

Das Volk, das nicht nur um Gerechtigkeit bat, sondern diese verlangte, kam dem Aufruf seines Revolutionsführers nach und fast eine Million Kubaner versammelten sich vor der Nordterrasse des Präsidentenpalasts.

Hier wurde die Operation Wahrheit in Gang gesetzt. 380 ausländische Journalisten sowie das Diplomatische Korps und andere Gäste waren dort ebenfalls anwesend.

An einer Stelle seiner Rede sagte Fidel: „ Diejenigen, die mit der Gerechtigkeit einverstanden sind, die angewandt wird, diejenigen, die damit einverstanden sind, dass die Schergen hingerichtet werden, sollen die Hand heben. (Die Menge erhob einstimmig die Hand). Herren Vertreter des Diplomatischen Korps, Ihr Herren Journalisten des ganzen Kontinents, die Jury von einer Million von Kubanern aller Anschauungen und aller sozialer Klassen hat abgestimmt“.

Die Welt erkannte an, dass dieser Akt die große Jury des Volkes war, das Ja zur revolutionären Justiz sagte. Es war der 21. Januar 1959 und die Revolution spürte, wie ihr Volk ihr alle Unterstützung gab. Ab da versicherte Fidel: „Ich muss keinem Kongressabgeordneten der USA und keiner ausländischen Regierung Rechenschaft ablegen. Ich lege gegenüber den Völkern Rechenschaft ab, gegenüber meinem Volk an erster Stelle“.

Er antwortete damit auf eine Gruppe von US-Kongressabgeordneten, die sich gegen die Verurteilung der Kriegsverbrecher Batistas aussprachen und forderten, dass das US-Außenministerium in dieser Angelegenheit interveniere.

Aus jenen Tagen stammen die Wirtschaftssanktionen gegen unser Land, zunächst mit der Aufkündigung der Zuckerquote und später mit der Handelsblockade und falls erforderlich mit der Entsendung von Truppen.

Am nächsten Tag, am 22. Januar, fand in den Sälen des Hotels Riviera in Havanna, das statt, was der Comandante als die größte Pressekonferenz der Welt bezeichnete.

Journalisten und Analysten dieses noch nie dagewesenen Ereignisses hoben hervor, dass im Vorhinein die großen US-Nachrichtenagenturen AP und UPI zusammen mit der Interamerikanischen Pressegesellschaft (SIP) und einigen US-Kongressabegeordneten, die infamste und unlauterste Kampagne gegen die Insel losgetreten hatten.

Fidel rief alle ausländischen Journalisten, die die Wirklichkeit Kubas kennenlernen wollten zusammen, was unter dem Namen Operation Wahrheit in die Geschichte einging.

In einem in diesem Zusammenhang veröffentlichten Artikel erinnert der Kollege Juan Marrero daran, dass bei der Rückkehr in ihre Länder viele Journalisten nicht das veröffentlichen durften, was sie geschrieben hatten. Einige von ihnen wurden von da an zu Freunden und engen Mitarbeitern unseres Prozesses, auch wenn dies für sie bedeutete, ihre Beschäftigung zu verlieren und verfolgt zu werden.



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Veröffentlicht unter Aktuell, Cuba, International

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