Die Magnaten der globalen Macht bedrohen weiter den Frieden

Elliot Abrams ist ein Falke, ein Veteran des Interventionismus in Lateinamerika Photo: AP

In der ungesunden Reihenfolge der Aussagen von US-Regierungsvertretern gegen Kuba und Venezuela scheint man sich so zu artikulieren und gegenseitig Raum zu geben, dass alle klar erkennbar dasselbe Ziel ansteuern und auch im Medienszenario eine führende Rolle spielen. Und obwohl sie sich manchmal widersprechen, ist es eine Realität, dass sie alle dem Plan folgen, den die Monroe-Doktrin des nördlichen Imperiums verkörpert.

Am Montag kehrte eine weitere dieser Figuren in die Öffentlichkeit zurück. Es handelt sich um Elliott Abrams, der wieder mal die Kanonen gegen Russland und Kuba in Stellung brachte, indem er versicherte, dass die Trump-Regierung ein neues Sanktionspaket wegen der „destabilisierenden“ Unterstützung vorbereitete, die diese Länder Venezuela bieten. Und genau wie der Chef des Weißen Hauses vor wenigen Tagen drohte Abrams, die kubanische und die russische Regierung würden „einen sehr hohen Preis“ zahlen müssen, wenn sie dem legitimen Präsidenten Venezuelas weiterhin die Hand entgegenhielten.

Während eines Interviews, das er dem digitalen Medium The Washington Free Beacon gab, fügte der vermeintliche Sonderbeauftragte der USA in Bezug auf Venezuela hinzu, seine Regierung werde in den nächsten Wochen „zusätzliche Schritte“ unternehmen, und obwohl es heißt, dass er sich weigerte, Details anzugeben, sagte er, es gebe eine lange Liste von Sanktionen und „sie würden sie reduzieren“, als ob es eine noble Geste seiner Regierung darstelle, obige Liste zu verkleinern.

Aber für Elliot Abrams scheinen Russland und Kuba nicht die einzigen Gründe zur Sorge zu sein. Er beschuldigte auch den Iran, „seine Präsenz in Venezuela zu verstärken“. Er sagte, die Situation werde gleichsam von Minute zu Minute unbeständiger, weshalb „die militärische Option ein gangbarer Weg“ sei.

«Niemand kann die Zukunft vorhersagen. Wo werden wir zum Beispiel in drei Monaten stehen? „, fragte Abrams – vielleicht sogar rhetorisch. Und da ist etwas dran, weil es so aussieht, als hätten viele der kurzfristig vollzogenen Schritte seiner Regierung nicht viel gebracht: etwa Juan Guaidó am 23. Februar in Cúcuta oder der versuchte Staatsstreich am 30. April …

Was man allerdings voraussagen kann, ist, dass die Anmaßungen Washingtons und seiner umstrittenen Sprecher immer wieder mit der Entschlossenheit von Ländern wie Kuba, Venezuela und Russland auf Kollisionskurs geraten werden, wenn sie die Entscheidung der Schwesternationen nicht anerkennen, zu kooperieren und einander die helfende Hand hinzustrecken, wenn es am nötigsten ist, angesichts der Gier jener, die den Frieden, den Dialog und die Souveränität der Völker immer wieder missachten, blockieren, beleidigen und bedrohen.

 


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BLOCKADE AGAINST CUBA . The longest genocide in history