»Ein wirklicher Revolutionär muss romantisch sein«

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»Wir haben unser Volk im Respekt gegenüber den Menschen erzogen« – Aleida Guevara auf der Dachterasse der jungen Welt (Berlin, 21.6.2018)

Aleida Guevara, eine Tochter Ernesto Che Guevaras, ist Kinderärztin und Allergologin. Sie arbeitet im William-Soler-Kinderkrankenhaus in der kubanischen Hauptstadt Havanna.

Welche Frage über Ihren Vater können Sie nicht mehr hören?Die Fragen, die mich am meisten stören, sind solche, die sich um die angebliche Entfremdung zwischen ihm und Fidel drehen. Sie nerven besonders, weil es für sie keine Grundlage gibt. Beide Männer waren in ganz besonderer Weise menschlich und immer sehr gute Freunde. Nur die Gringos wollen uns etwas anderes glauben lassen.

Und welche Frage, auf die Sie schon lange warten, ist Ihnen leider noch nie gestellt worden?

(Lacht) Das Problem ist, dass mir fast immer dieselben Fragen gestellt werden, so dass es mich manchmal langweilt, sie schon wieder beantworten zu müssen. Aber wonach bin ich noch nie gefragt worden? Das ist schwer, vielleicht irgendwas über die Liebe, menschliche Themen.

Es gibt eine schöne Anekdote über Sie und Ihren Vater: Als er Sie, Ihre Geschwister und Ihre Mutter zum letzten Mal besuchte, bevor er zum Kämpfen nach Bolivien ging, war er bereits verkleidet, damit ihn niemand erkennt. In dieser Situation sollen Sie Ihrer Mutter zugeflüstert haben: »Ich glaube, dieser Mann ist in mich verliebt.«

Wir waren damals noch sehr klein, und uns wurde gesagt, dass er ein guter Freund meines Vaters sei, der uns kennenlernen wolle. Wir waren vier Kinder, ich war mit fünfeinhalb Jahren die Älteste, und nach dem Essen sind wir herumgetobt. Ich bin hingefallen und habe mir an einer Tischkante eine Beule am Kopf geholt. Da hat er mich in den Arm genommen und mich untersucht, denn er war ja auch Arzt. Aber ich war es nicht gewohnt, dass mich ein Mann so behandelt. Deshalb hat mich die Situation so verwirrt, dass ich zu meiner Mutter gesagt habe, dass dieser Herr in mich verliebt ist.

Diese Anekdote hat Ihre Mutter, Aleida March, in ihrem leider noch nicht auf Deutsch erschienenen Buch »Evocación – Mi vida al lado del Che«, Erinnerung – Mein Leben an der Seite des Che, festgehalten. Sie leitet heute das Studienzentrum Che Guevara in Havanna, in dem auch Sie mitarbeiten. Welche Aufgaben hat dieses Zentrum?

Die zentrale Aufgabe des Zentrums ist es, das historische Vermächtnis meines Vaters zu bewahren. Das Bild von Papi ist um die Welt gegangen, das Foto von Korda ist eines der berühmtesten der Welt. Ich mag es übrigens nicht, denn es zeigt einen Mann, der erschüttert ist, weil er Genossen zu Grabe tragen muss.

Die Aufnahme entstand am 5. März 1960 während der Beisetzung der Opfer des Anschlags auf den belgischen Frachter »La Coubre« im Hafen von Havanna.

Sie zeigt den Schmerz und die Ohnmacht eines Menschen angesichts solcher Taten. Mein Papa ist aber nicht dieses Bild. Ich erinnere mich an ihn immer lächelnd: bei der freiwilligen Arbeit, zusammen mit den Arbeitern Wasser aus einer Dose trinkend und das Leben des Volkes teilend. Aber wir wollten nicht zulassen, dass die USA ihr Ziel erreichen, das Bild auf einen schönen, jungen Typen zu reduzieren, der Jugendlichen aufgrund seiner Erscheinung gefällt, aber nicht aufgrund der von ihm vertretenen Prinzipien und Ideale.

Mein Bruder und ich waren zum Beispiel mal in Italien, in Reggio Calabria. Dort näherte sich uns eine Gruppe junger Leute, und wir gaben ihnen Autogramme auf ihre Che-T-Shirts. Dann stellte sich aber heraus, dass es junge Faschisten waren. Wir sagten ihnen ganz klar, dass sie einem Irrtum aufgesessen seien. Che war Kommunist! Er hatte mit eurer Ideologie absolut nichts zu tun! Das wussten sie gar nicht. Unser Ziel als Studienzentrum ist, so etwas zu verhindern und dafür zu sorgen, dass die Menschen wirklich wissen, wer Che Guevara war.

In vielen Geschichtsbüchern taucht das Bild des Che auf, und die Kinder kennen ihn. Jeden Tag grüßen die Kleinen in Kuba mit den Worten: »Pioniere für den Kommunismus – seien wir wie Che!« Aber wie war denn der Che? Wir müssen den Kindern Kenntnisse über Che vermitteln, die sie mit ihrem Alltag in Verbindung bringen können. Sie sollen nicht ein Bild kennenlernen, das lange zurückliegt, sondern die Bedeutung dieses Mannes für unsere Zeit entdecken.

Vor einiger Zeit haben wir einer Gruppe von Grundschulkindern von der internationalistischen Haltung Ches erzählt. Plötzlich sprang ein Kleiner auf und rief einem anderen zu: »Da siehst du es – du weinst jeden Tag, weil deine Mama als Ärztin in Venezuela ist. Aber deine Mama ist wie Che, und du heulst!«

Eine wichtige Tätigkeit des Studienzentrums ist die Herausgabe bisher unveröffentlichter Schriften Che Guevaras. Dazu gehört zum Beispiel eine »Biographische Zusammenfassung über Marx und Engels«.

Mein Vater war ein sehr romantischer Mensch. Um ein wirklicher Revolutionär zu sein, muss man sehr romantisch sein, denn du gibst aus Liebe zu einem Ziel dein Leben her. In diesem Sinne hatte Papi eine sehr interessante Einschätzung der Beziehung von Marx und Engels: Der eine opferte einen Teil seines Lebens, um den anderen dabei zu unterstützen, dass dieser seine Gedanken entwickeln konnte. Engels hatte erkannt, dass Marx für die Menschheit noch nützlicher sein konnte als er selbst. Deshalb unterstützte er ihn und stellte seine eigene intellektuelle Entwicklung dafür zurück. Dazu sind nur sehr wenige Männer in der Lage. Che hat immer die großen intellektuellen Fähigkeiten beider anerkannt – und die Bereitschaft von Engels, sich für Marx zu opfern. Darum geht es in dieser kleinen biographischen Zusammenfassung.

Aber warum erschien dieses Büchlein erst 2006?

Papi hat diese Dinge nie geschrieben, damit sie veröffentlicht werden. Außerdem waren viele dieser Texte inmitten von anderen Dokumenten versteckt, in den Papierbergen, die er aufbewahrte. Das bedeutete, dass untersucht werden musste, welche Schriften wirklich für eine Veröffentlichung geeignet sind. Man darf es ja auch nicht an Respekt gegenüber Che fehlen lassen. Man muss sehr vorsichtig damit sein, was man publiziert, weil er nicht mehr da ist und nicht mehr sagen kann: das ja und das nicht. Es ist nicht so, dass wir etwas entdecken und veröffentlichen, sondern wir stellen uns eine Reihe von Fragen.

Wir haben zum Beispiel Ches Tagebuch aus dem Kongo veröffentlicht. Darin gibt es aber eine Kritik am späteren Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Laurent-Désiré Kabila. Dieser war damals ein sehr junger Anführer, und Che schrieb über ihn, dass er – wenn er bestimmte Verhaltensweisen ablegen würde – der einzige sein könnte, der eine Zukunft im Kongo hat. Aber er äußerte auch Kritik. Als wir dieses Buch veröffentlichten, wurde mir die Aufgabe gestellt, das Vorwort zu schreiben. Gerade in dieser Zeit wurde ich in den Kongo eingeladen. Ich habe das genutzt und bin in das Büro von Kabila gegangen. Er selbst befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Land, und so empfing mich Kabilas Bürochef, der selbst im Kongo gekämpft hatte. Ich erklärte ihm unser Problem: Einige Leute hatten bereits Teile des Buches veröffentlicht, die auf irgendeine Weise in ihre Hände gelangt waren, aber diese Auszüge waren aus dem Zusammenhang gerissen. Wir waren deshalb der Meinung, dass es besser sei, sein gesamtes Kampftagebuch aus dem Kongo herauszugeben. Ich habe dem Bürochef gesagt, dass wir das Buch veröffentlichen werden, aber dass darin eine bestimmte Kritik an Kabila enthalten ist. Der Mann antwortete mir wörtlich: »Die Kritik, die Ernesto Che Guevara vorher, währenddessen oder hinterher geäußert hat, ist immer willkommen, denn Männer wie ihn gibt es keine weiteren.« Er gab mir grünes Licht, und deshalb ist das Tagebuch aus dem Kongo vollständig veröffentlicht worden.

Es fällt trotzdem auf, dass diese Schriften nicht schon in den 70er oder 80er Jahren herausgegeben wurden, sondern erst nach 1991, nach dem Ende der Sowjetunion.

Das sozialistische Lager war der Rückhalt unserer Revolution, vor allem auf wirtschaftlichem Gebiet. Trotz der Entfernungen und der kulturellen Unterschiede waren wir durch unsere Prinzipien und Ideale vereint. Diese Unterstützung war für Kuba eine unschätzbare Hilfe, denn mit dem Sieg der Revolution begann die Blockade Kubas durch die Vereinigten Staaten von Nordamerika.

Viele wollen uns zum Beispiel keine Milch verkaufen, denn wenn sie diese an uns liefern, kaufen ihnen die USA keine mehr ab. Und die USA sind natürlich ein viel größerer Markt als wir, sie haben viel mehr Kaufkraft und eine sehr viel größere Bevölkerung. In einem solchen Wettstreit muss Kuba immer verlieren. Deshalb mussten wir uns auf der Suche nach Milchpulver für unsere Kinder einmal an Neuseeland wenden. Wenn du dir die Weltkarte anguckst, wo Kuba liegt und wo Neuseeland ist, kannst du dir vorstellen, was das bedeutet. Zudem legt das Helms-Burton-Gesetz fest, dass ein Schiff, das einen kubanischen Hafen anläuft, in den folgenden sechs Monaten in keinem Hafen in den Vereinigten Staaten mehr anlegen darf. Also verlangen die Reedereien von uns den drei- oder vierfachen Preis dessen, was eine solche Fahrt normalerweise kosten würde, denn sie müssen diese sechs Monate abdecken.

Auch die DDR lieferte Kuba große Mengen Milchpulver, aber nach der Annexion kündigte die Bundesregierung sofort die entsprechenden Verträge und stellte die Lieferungen an Kuba ein.

Das Verschwinden der DDR war für uns ein unvorstellbar großer Verlust. Die DDR war sehr solidarisch mit der sogenannten Dritten Welt. Als die DDR verlorenging, haben wir uns wie Waisen gefühlt. Aus der DDR kamen auch Medikamente, aber das ging mit einem Fingerschnipsen verloren. Ich hatte einen Lehrer, der leider schon vor einiger Zeit verstorben ist, der mir damals sagte: »Aleida, lass den Kopf nicht hängen. Nun, wo wir am Boden sind, kann es nur noch aufwärts gehen.« Zum Glück hat auch mein Volk diese Einstellung, diesen Kampf- und Widerstandsgeist, und das hat uns erlaubt, zu überleben und wieder voranzukommen.

Das spielte natürlich alles eine Rolle bei der Entscheidung, wann wir die Schriften von Che Guevara herausgeben konnten. Es gibt zum Beispiel Bücher, die unser System kritisieren. Inzwischen hat unser Volk die »Besondere Periode« überwunden, hat die Ideologie und Hoffnungen gefestigt. Deshalb können wir jetzt diese Art von Büchern in die Welt hinausschicken, denn nun ist Ches Kritik nachvollziehbar.

In seinen »Kritischen Anmerkungen zur Politischen Ökonomie« kritisiert er zum Beispiel die Sowjetunion, und er schreibt: »Der große Schuldige ist Wladimir Iljitsch Lenin«. Wenn du nur diesen Satz liest und nichts weiter, dann musst du dich doch fragen: Wollen wir wirklich die zwei größten Männer des 20. Jahrhunderts gegeneinanderstellen? Deshalb war es wichtig, den gesamten Text zu betrachten, in dem Che schreibt: »Wer die Geduld hat, bis zu den letzten Kapiteln dieses Werkes zu kommen, wird den Respekt und die Bewunderung bemerken, die wir für diesen ›Schuldigen‹ empfinden«. Aber Lenin sei gezwungen gewesen, eine Reihe von Wirtschaftsreformen durchzuführen, die man später wieder hätte überwinden müssen. Aber er starb zu früh, und nachdem er tot war, hat sein Nachfolger Stalin diese Linie beibehalten, ohne sie zu verändern. Deshalb schreibt Che von Lenin als dem »großen Schuldigen«. Wenn du aber den Absatz davor und den Absatz danach liest, wird dir die große Bewunderung klar, die Che für Wladimir Iljitsch Lenin empfand.

Können wir denn die Veröffentlichung weiterer bisher unbekannter Bücher Che Guevaras erwarten?

Wir werden hoffentlich bald ein Buch über seine Reise durch die Bandung-Staaten herausgeben, die mit ihrer Konferenz 1955 in der namensgebenden indonesischen Stadt die Grundlage für die Bewegung der blockfreien Staaten legten. Er hat sehr interessante Dinge über den Nahen und Mittleren Osten geschrieben, die noch nicht publiziert worden sind. Zudem bin ich momentan mit einem Buch über Che als Arzt beschäftigt, denn das ist eine Facette seines Lebens, die bislang wenig bekannt ist. Er hat den Entwurf eines Buches hinterlassen, das er über die Rolle des Arztes in Lateinamerika schreiben wollte. Es sind Notizen für dieses und jenes Kapitel, er schrieb ein paar Sätze und notierte dann wieder an anderer Stelle etwas. Wir wollen noch in diesem Jahr diesen kleinen Band veröffentlichen, der sich vor allem an die jungen Generationen kubanischer Mediziner richtet. Es wird darum gehen, was er gesagt hat und was wir erreicht haben. Deshalb wird das Buch auch ein Interview mit dem Chef unserer Ärztemission beim Einsatz gegen die Ebola-Epidemie in Afrika enthalten, damit die Leute sehen können, dass Che eine Reihe von Dingen vorgeschlagen hat, von denen wir einige verwirklichen konnten.

Ihr Vater wäre am 14. Juni 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erschienen auch in deutschen Medien viele Beiträge über Che. In der Onlineausgabe der »sozialistischen Tageszeitung« Neues Deutschland wurden unter der Überschrift »Keine Geburtstagsgrüße nach Santa Clara« zum Beispiel folgende Zeilen veröffentlicht, über die ich gerne Ihre Meinung hören würde: »Wenn Menschen so zum Mythos werden, ist es besser, man weiß nicht zu viel über sie. Sonst würde der Ikone die Wahrheit gegenüberstehen. Und diese zeichnet bei Che Guevara nicht das Bild eines sympathischen Guerilleros. Am Ende seines Tagebuchs schreibt Che: ›Ich werde meine Waffen in Blut tauchen und rasend vor Wut jedem Besiegten den Hals durchschneiden.‹ (…) Hinrichtungen, die Che auch selbst durchführte und die bei weitem nicht nur Anhänger*innen des gestürzten Diktators Batista galten, seien ›eine Notwendigkeit für das kubanische Volk‹. Dass er darüber hinaus noch Lager für Homosexuelle als ›Feinde der Revolution‹ einrichten ließ, die er durch Arbeit umerziehen wollte, verwundert nicht mehr.«

Ich war zu den Feierlichkeiten in Santa Clara, und ich habe dort keinen einzigen deutschen Journalisten gesehen. Was dieser Journalist da geschrieben hat, ist also zum einen, dass er wie ein Papagei wiederholt, was irgendeinem Journalisten aus den Vereinigten Staaten von Nordamerika einfällt, der sich an die Mafia in Miami verkauft hat. Es ist traurig, wie ein europäischer Journalist Dinge einfach wiederholt, ohne auch nur zu überprüfen, was er da erzählt. Es ist wirklich lächerlich, es fehlt ihm an Respekt gegenüber dem Publikum, für das er arbeitet.

Die Behauptungen, die er in diesem Kommentar aufstellt, zum Beispiel über die Homophobie Che Guevaras, tauchen allerdings auch anderswo immer wieder auf. Was denken Sie darüber?

Mein Vater hat den Menschen respektiert und sich deshalb nicht in solche Dinge eingemischt. Wenn jemand einen Akt gegen die Revolution verübt hat, kam es nicht darauf an, ob er homosexuell war oder nicht. Entscheidend war einzig und ausschließlich, dass er dem kubanischen Volk geschadet hat.

Diese Revolution wurde von Menschen gemacht, die aus einer Machokultur stammten. Aber das hat sich im Verlauf des revolutionären Prozesses verändert. Es ist richtig, dass es in einer bestimmten Phase der Revolution Probleme nicht nur mit Homosexuellen gab, sondern auch mit apostolischen und römisch-katholischen Gläubigen. Es gab keine Konzentrationslager, aber es gab Einrichtungen, in die sie zum Arbeiten geschickt wurden. Und da kommt mein Papa ins Spiel. Wenn es einen Verwaltungsbeamten gab, der seine Aufgabe nicht erfüllte, hat er ihn zurück an die Basis geschickt, damit er mit seinen Kollegen zusammenarbeitet und selbst sieht, wo er als Direktor, als Chef Fehler gemacht hat. Aber da ging es nicht darum, ob jemand homosexuell war. Mein Vater hat Zeit seines Lebens immer den Menschen respektiert. Immer. Auf der persönlichen Ebene hatte er auch Freunde, die homosexuell waren, aber es steht mir nicht zu, ihre Namen zu nennen, da sie selbst sich nie als solche geoutet haben. Mein Papa hat die Menschen nach ihren Prinzipien, nach ihren menschlichen Werten behandelt, nicht nach ihren sexuellen Vorlieben.

Natürlich werden Fehler gemacht, aber es kommt darauf an, diese Fehler zu korrigieren. Und das haben wir getan, wir haben unser Volk im Respekt gegenüber den Menschen erzogen, und Kuba hat das in zunehmendem Maße bewiesen. Als wir nach Afrika gegangen sind, um die Ebola zu bekämpfen, haben wir niemanden gefragt, wer er war und was er macht. Als wir Medikamente gegen AIDS entwickelt und sie kostenlos der Weltgesundheitsorganisation zur Verfügung gestellt haben, damit sie diese in Afrika einsetzt, wo es die größte Konzentration an AIDS-Erkrankungen gibt, haben wir nie gefragt, ob sie dem oder jenem gegeben werden. Wir tun ganz einfach das, was nötig ist, um das Leben eines Menschen zu verlängern. Das hat uns unsere Revolution gelehrt. Man muss sie perfektionieren? Das stimmt. Aber das ist unsere Aufgabe als Volk. Die einzigen, die diese Probleme lösen können, sind wir selbst.

Interview: André Scheer



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