Kuba bekräftigt sein Engagement für eine neue internationale politische Ordnung

Photo: Prensa Latina

Die Stellvertretende Kubanische Außenministerin Anayansi Rodríguez Camejo bekräftigte am Dienstag Kubas Engagement für die Stärkung einer neuen internationalen politischen Ordnung, die Ablehnung von Eingriffen in die inneren Angelegenheiten von Staaten und einseitigen Zwangsmaßnahmen, die gegen das Völkerrecht und die Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen verstoßen, und die Verteidigung Lateinamerikas und der Karibik als Friedenszone sowie der Grundprinzipien der Bewegung der Blockfreien Länder (MNOAL) fortzusetzen.

In einem Treffen mit der kubanischen Presse teilte Rodríguez mit, dass es vor der Ministertagung des Koordinierungsbüros des MNOAL, die am 20. und 21. Juli in Caracas, Venezuela, stattfindet, am 18. und 19. Juli ein Treffen hochrangiger Beamter für die Aushandlung der Politischen Erklärung von Caracas und des Abschlussdokuments geben werde – vorbereitende Maßnahmen für den XVIII. Gipfel der Blockfreien im Oktober dieses Jahres in Aserbaidschan.

Die Vizeministerin bestätigte, dass das Treffen die Sitzungen des Ministerkomitees für Palästina, dem Kuba angehört, und eine Unterstützungserklärung für das Anliegen dieses Volkes umfasse, die angenommen werden solle, um einen unabhängigen und souveränen Staat in den Grenzen von vor 1967 zu haben mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.

Auf der Ministerkonferenz werde sich die Karibikinsel weiterhin für den Erhalt und die Stärkung des Multilateralismus, die zentrale Rolle der Vereinten Nationen und die Beilegung von Konflikten durch Dialog und Konsens einsetzen und die Einheit der Bewegung und ihre Rolle als Mechanismus der politischen Einigung bei der Bewältigung globaler Herausforderungen verteidigen.

Es werde erwartet, dass die Mitgliedstaaten der MNOAL ihre entschiedene Ablehnung der wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade und der Anwendung von Titel III des Helms-Burton-Gesetzes bekräftigen und die Einstellung von Radio- und Fernsehangriffen gegen unser Land sowie die Rückgabe des durch die US-Basis illegal besetzten Territoriums von Guantánamo fordern werden.

Anmerkung VSC: Anayansi Rodríguez Camejo ist der Schweiz sehr verbunden als frühere Botschafterin von Kuba an der UNO in Genf und regelmässiger Besucherin unserer Veranstaltungen.

Auf dem Bild zusammen mit dem ersten Vizepräsidenten Salvador Valdes Mesa anlässlich unserer Feier am 20. Juni 2019 in Genf



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