Kuba gedenkt José Martí

Am Dienstag haben in ganz Kuba kulturelle Einrichtungen, Schulen und Jugendorganisationen den Nationalhelden José Martí gewürdigt. In der Nacht zuvor nahmen Tausende am traditionellen Gedenkmarsch zu Ehren des Dichters und Politikers in Havanna teil, wie die Nachrichtenagentur Prensa Latina berichtete. Angeführt von Schülern und Studenten, zogen die Demonstranten von der Universität von Havanna zur »Fragua Martiana«, wo Martí mehrere Monate gefangengehalten wurde, nachdem er 1870 vom spanischen Kolonialregime zur Zwangsarbeit verurteilt worden war. An dem Marsch nahmen auch Revolutionsführer Raúl Castro und der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel teil (siehe Bild). Martí wurde am 28. Januar 1853 in Havanna geboren und fiel in einer Schlacht mit spanischen Truppen am 19. Mai 1895. Die Demonstration findet seit Martís 100. Geburtstag jedes Jahr statt. ­Fidel Castro hatte sie als junger Anwalt 1953 ins Leben gerufen. (jW)



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