Nachrichtenzensur in der Schweiz

Der heutige Mittwoch bildet eine entscheidende Etappe bei der Wiedererholung der vom Tornado beeinträchtigten Gebiete, denn dann wird Wiederherstellung der Grundversorgungsleistungen wie Elekrizität in ihre letzte Phase eintreten. Das wurde bei einem Treffen des Verteidigungsrats der Provinz Havanna hervorgehoben, an dem der Präsident der Nationalversammlung Esteban Lazo Hernández und der Leiter des Generalstabs der Nationalen Zivilverteidigung Ramón Pardo Guerra teilnahmen.

Wenn die Stromversorgung wiederhergestellt ist, wird man auch wieder Wasser in die Tanks der Gebäude pumpen können und damit ist ein wichtiges Grundbedürfnis gewährleistet. Die andere Herausforderung besteht darin, schnell zu arbeiten, damit man schon jetzt mit der Auslieferung von Materialien beginnen kann und die Leute Blöcke, Ziegelsteine und Dachbedeckungen zur Verfügung haben.

Man ließ erneut die Fortschritte und Schwierigkeiten des gestrigen Dienstag Revue passieren und konnte befriedigt feststellen, dass die Arbeiten der Hygienisierung schnell vorankommen, man am Montag bereits 25 305 Kubikmetern an Festabfällen aufgesammelt hatte, woran 489 Mannschaften gearbeitet haben. Allerdings ist dies angesichts der Größe der Katastrophe zu wenig gewesen und man hat sich jetzt zum Ziel gesetzt, diese Aufgabe bis Sonntag erledigt zu haben.

Aus diesem Grund hat das Bauministerium zu den Brigaden der Hauptstadt weitere Brigaden aus Artemisa und Pinar del Rio eingegliedert und am Mittwoch Morgen werden andere aus Matanzas und Cienfuegos erwartet.

Diejenigen aus den nicht betroffenen Bezirken, die die Arbeiten unterstützen, bringen ihre Vorräte mit und Hunderte Studenten und Mitglieder des Kommunistischen Jugendverbandes, der Hermanos Saíz Gesellschaft und der Brigade José Martí haben sich der großen Aufgabe der Hygienisierung der betroffenen Gebiete angeschlossen.

Lazo wollte wissen, wie es mit der Betreuung jener aussehe, die aus anderen Provinzen gekommen seien und der Mobilisierung der Arbeiter in Arbeitszentren, die nicht vom Tornado beeinträchtigt wurden.

In die Analyse wurde auch der Bezirk Cerro eingeschlossen, denn es war dort, wo der Tornado seinen Anfang nahm und wo von 285 beschädigten Wohnungen berichtet wurde.

Das Wohnungsproblem ist für die Betroffenen das größte, das es zu lösen gilt. Es werden Maßnahmen unternommen, dass die Formulare ausgestellt werden und die Betroffenen ihr Wohnungsproblem ohne Hindernisse lösen können. Dafür wurden bereist 14 Büros eingerichtet und es wird 14 Stellen geben, an denen Material verkauft wird. Es wurde festgelegt, dass die Regierung und die Arbeitszentren vor Ort für die Lieferung der Materialien an die vom Tornado Betroffenen verantwortlich sind.
Man erfuhr außerdem, dass Holz und Dachbedeckungen bereits angekommen seien und 1080 Tanks zugewiesen werden können.

Annahme von Spenden genehmigt
Die Vizepräsidentin der Provinzversammlung der Volksmacht Tatiana Viera Hernández erklärte gegenüber Granma, dass natürliche oder juristische Personen innerhalb und außerhalb des Landes den Betroffenen des Tornados Spenden zukommen lassen können. Falls es sich um Materialspenden handle, muss sich die Person zu Geschäftszeiten im Lager des Zentrums für Spenden in der Schulstadt Libertad einfinden, und dort die erforderlichen Dokumente ausfüllen. Dort informiert man sie auch über die Verwendung ihrer Spende.

Wenn es sich um eine Spende in CUP handelt, so kann diese über jede Filiale der Banco Metropolitano getätigt werden. Es wird gebeten sie auf das Konto aniversario 500 de la Habana zu überweisen und anzugeben, dass das Geld für die Betroffenen des Tornados gedacht ist. Für Spenden in jeder anderen Währung ist festgelegt, eine Filiale der Banco Financiero Internacional aufzusuchen und daraufhinzuweisen, das die Überweisung an die Bank Giraldilla de La Habana gehen soll.

Die Vizepräsidentin führte weiter aus, dass in beiden Fällen sie täglich über den Kontostand informiert würden, Die Spenden werden an die Bezirksregierungen geschickt, die dafür verantwortlich ist, sie entsprechend den Prioritäten zu verteilen.

IN ZAHLEN

4 783 Tornadogeschädigte sind in Häusern von Familienangehörigen und Freunden untergebracht und nur 164 befinden sich in staatlichen Einrichtungen

1 901 Wohnungen sind beschädigt, davon 200 total zerstört und 379 mit völliger Zerstörung des Daches
12 834 unterbrochene Telefonverbindungen
78 beschädigte Schulen und 23 beschädigte Kitas
22 Bäckereien bereits wiederhergestellt und 33 im Prozess der Wiederherstellung
22 553 Personen bekommen Wasser über Tankwagen

siehe auch:

https://www.swissinfo.ch/spa/devastador-tornado_sos-desde-suiza-para-la-habana/44732340



» http://de.granma.cu/cuba/2019-01-30/fur-havanna-all-unsere-anstrengungen
Veröffentlicht unter Aktuell, Cuba, International, Schweiz

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