USA fabrizierten „Architekten der Folter“

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Pakistanische Häftlinge im Gefängnis von Guantánamo im Januar 2002, als dort 600 Personen einsaßen Photo: Reuters

Die Vereinigten Staaten fabrizierten „Architekten in Folter“, um sie im Gefängnis der illegalen Basis in Guantánamo gegen Häftlinge anzuwenden, denen vorgeworfen wurde,  Verbindungen zu den Terrorakten vom 11. September 2001 zu haben, Kontakte, die in keinem Fall je bewiesen wurden.

Hunderte von Häftlingen aus verschiedenen Ländern wurden entweder wegen eines einfachen Verdachts oder aufgrund arabischer Gesichtszüge in diesen Ort gebracht. Dort hatte die überwiegende Mehrheit von ihnen niemals Verteidiger, und sie wussten auch nicht, wessen sie beschuldigt wurden.

Wahr ist, dass die CIA an ihnen verschiedene Methoden der schrecklichsten Folter erprobt hat. Einige ertrugen sie nicht und starben. Andere begingen Selbstmord. Wieder andere befinden sich immer noch an Ort und Stelle.

Jetzt, im Januar 2020, wird eine Wahrheit aufgedeckt, an der US-amerikanische Psychologen beteiligt waren, die die sogenannten „fortschrittlichen Befragungstechniken“ entwickelt haben.

In diesem Fall geht es um die Psychologen James E. Mitchell und John Bruce Jessen, Erfinder solch „neuer wie grausamer“ Formen wie simuliertes Ertränken, Schlafentzug oder Einschluss in kleine Kisten von der Größe eines Sarges, berichtet RT.

Diese Fachleute, die an der unethischen Arbeit von Folterhandlungen beteiligt waren, bezeugten dies jetzt während einer Anhörung.

Ihre Aussagen könnten das Schicksal der Insassen beeinflussen, wenn nachgewiesen wird (was bereits hinreichend bewiesen ist), dass CIA und FBI an der Folterung von Inhaftierten mitgewirkt haben und die „fortschrittlichen Verhörtechniken“ in Verletzung der Menschenrechte der Betroffenen auf Regierungsebene im Jahr 2003 umgesetzt wurden.

Fünf Angeklagte könnten sogar zum Tode verurteilt werden. Die rechtliche Situation der Insassen und die gegen sie verübte Folter haben Institutionen wie Amnesty International veranlasst, festzustellen, dass „das Prozedere der Militärkommissionen, die ihre Urteile letztlich fällen werden, nicht den internationalen Standards für faire Gerichtsverfahren entsprechen“.

Aber der US-amerikanische Rechtsrahmen und seine nicht glaubhafte „Achtung vor den Menschenrechten“ haben noch mehr zu bieten.

Laut einem geheimen CIA-Bericht über die Rolle der Ärzte in ihrem Folterprogramm zwischen 2002 und 2007, der 2018 von der United States Civil Liberties Union (ACLU in der englischsprachigen Abkürzung ) veröffentlicht wurde, wurden die Experimente mit Folter an Häftlingen dank der bei der CIA unter Vertrag stehenden Ärzte legitimiert.

Aus diesem Grund hatte die Rechtsabteilung der CIA das Justizministerium davon überzeugt, das simulierte Ertränken zu legalisieren, obwohl dies „ein unmittelbar drohendes Todesrisiko darstellt“, wie aus dem RT-Bericht hervorgeht.

Die Psychologen James E. Mitchell und John Bruce Jessen wissen jedoch, dass technisch diese von ihnen geschaffenen Folterpraktiken „während ihrer Implementierung unter der Administration George W. Bushs nicht als illegal angesehen wurden“, weswegen beide Psychologen darauf bestehen „nichts falsch gemacht und nur das getan zu haben, worum sie gebeten worden waren und was als absolut legitim angesehen wurde“.

Um dem noch eins draufzusetzen, äußerte sich James Mitchell am Dienstag vor einer Militärkommission in der US-Basis von Guantanamo: „Lassen Sie mich Ihnen sagen, nur damit Sie es wissen: Wenn es heute wäre, würde ich es wieder tun.“

Was soll man dazu sagen? So sind sie halt, die Vereinigten Staaten – ihr Model von „Gerechtigkeit“, an dem auf Ersuchen der Central Intelligence Agency Angehörige von Gesundheitsberufen beteiligt werden, und natürlich ihre sui generis Art und Weise, „die Menschenrechte zu respektieren“.

januar 24, 2020 10:01:28



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Veröffentlicht unter Aktuell, Cuba, International

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