VENEZUELA: Eine plumpe Verschwörung aufgedeckt

Elliott Abrams (links) und Mike Pompeo vereint. Photo: La Prensa

Wir sind nicht der Meinung, dass das Drehbruch für den Staatsstreich gegen Venezuela, an das sich die USA halten, etwas Neues ist, etwas, das in diesen Monaten ersonnen wurde.

Bereits am 15. Februar 201, nachdem Donald Trump noch nicht einmal einen Monat im Weißen Haus war, empfing er die Ehefrau des venezolanisc hen Oppositionellen Leopoldo López, Lilian Tintori.

Bei diesem Treffen waren außerdem Mike Pence und der Ultrarechte Marco Rubio anwesend, und nach dem Treffen forderte Trump über Twitter die Freiheit für López.

Einige Monate später, im August desselben Jahres, gab der Regierungschef der USA auf seinem Golfplatz einige Erklärungen ab, in denen seine erste militärische Androhung gegen Venezuela enthalten war: „Ich schließe die militärische Option nicht aus, das ist unser Nachbar und wir haben Truppen auf der ganzen Welt. Venezuela ist nicht sehr weit …“, versicherte er. Je mehr Tage verstreichen, seit die USA Nicolás Maduro eine Frist bis zum 10. Januar gesetzt hatte, um die Präsidentschaft in Venezuela aufzugeben, umso mehr schmutzige Wäsche wird auf der imperialen Wäscheleine aufgehängt.

Bei den täglichen Tweets , dem Kuhhandel und den Drohungen, lässt sich Washington von den starrköpfigsten Figuren der US-Politik begleiten, die da sind: Mike Pence, John Bolton, Mike Pompeo, Marco Rubio, Mario Díaz-Balart und als Zutat der zweiten oder dritten Kategorie dem OAS Generalsekretär Luis Almagro und dessen Helfertruppe, der sogenannten Lima Gruppe.

Auch wenn es so aussieht als ob die CIA in diesen Plänen nicht auftaucht, weil sie nicht öffentlich sichtbar wird, sollten wir uns daran erinnern, dass Pompeo diese jahrelang leitete. Aus diesem Grund ist sie mehr als gut vertreten.

Jenseits der Meere, im alten Europa gibt es ebenfalls Regierungen, die den Forderungen der USA nachgegeben haben, ja sogar gewagt haben, der Regierung und dem rechtmäßig gewählten Präsidenten Venezuelas ein Ultimatum zu stellen.

Aber die einen so wie die anderen, die in Washington und die in Europa, sind auf eine Schutzmauer getroffen, die sie, wie es scheint, nicht erwartet hatten. Ein ganzes Volk stellte sich dem Ansturm des ausgeheckten Putsches entgegen und die Bolivarischen Streitkräfte liefern deutliche Beweise ihrer würdigen Haltung in Verteidigung der nationalen Souveränität, der Treue zur Verfassung und der Anerkennung des Präsidenten Maduro.

Über das Geheule der nach Blut dürstenden Wölfe im Weißen Haus wurde genug veröffentlicht.

Von Luis Almagro weiß man ob dessen Ehrgeiz in sein Amt wiedergewählt zu werden und seiner bedingungslosen Anhänglichkeit an diejenigen, die ihm die Taschen füllen. Vom Widerstand und vom Mut der bolivarischen Bevölkerung schreiben die großen internationalen Medien ziemlich wenig und wenn sie es tun, geschieht es, um die Wirklichkeit zu entstellen.

Allerdings versichert die spanische Tageszeitung El País, dass die Unterstützung der USA für Juan Guaidó mit dem Anstoß der neuen Falken in Washington und den anti-Castro Kongressabgeordneten, der Mobilisierung der im Exil Lebenden und der Unterstützung der OAS ausgeheckt worden sei.

Um dies zu bestätigen, dient ein kürzlich veröffentlichter Artikel, der davon handelt, dass in der Nacht des 21. Januar das Weiße Haus den Kongressabgeordneten Mario Díaz-Balart und den Senator Marco Rubio angerufen habe, um ihnen mitzuteilen, dass der Präsident sie zusammen mit dem Vizepräsidenten Mike Pence und dem Sicherheitsteam sehen möchte, um über Venezuela zu sprechen.

Díaz-Balart und Rubio, zwei Republikaner des extremen Flügels üben Druck auf den Regierungschef aus, damit er die Einschüchterung gegen die Regierung von Nicolás Maduro vedoppeln und ihn die Liste derjenigen aufnehmen solle, die den Terrorismus finanzieren.

Beim Verlassen des Treffens, heißt es in den Artikel weiter, am 22. Januar abends, schrieb Marco Rubio in seinem Twitter Konto: „ Morgen wird ein sehr guter (und wichtiger) Tag für die Demokratie und die verfassungsmäßige Ordnung Venezuelas sein“.

Einen Tag später, als Rubio prophezeite, am Mittwoch, den 23. Januar, vereidigte sich Guaidó selbst als Interimspräsident Venezuelas. „Der gute Tag“ , wie Rubio ihn genannt hatte, war eingetroffen. Die US-Tageszeitung The Wall Steet Journal schrieb, dass nach dem Treffen Díaz Balart-Marco Rubio es eine entscheidende Zusammenkunft des Nationalen Sicherheitsrats unter anderem mit Außenminister Mike Pompeo und Finanzminister Steven Mnuchin gegeben habe, und es kam auch heraus, dass der Vizepräsident Mike Pence ganz spät in der Nacht noch Guaidó angerufen hat, um ihm die Unterstützung seines Landes anzukündigen.

Da hatte Trump bereits die Anerkennung seiner Regierung für Juan Guaidó unterzeichnet und nach ihm reihten sich die Vertreter der Lima Gruppe ein. Europa jedoch zog es vor, noch einige Stunden zu warten, um dann mit einem Ultimatum zu erscheinen, das Maduro acht Tage gab, um die Macht abzugeben.

Von Guaidó ist bekannt, dass er im Dezember vergangenen Jahres unauffällig nach Washington reiste und dort unter anderem mit dem Generalsekretär der OAS Almagro zusammentraf. Kurze Zeit später reiste er nach Kolumbien, um am Treffen der Lima Gruppe teilzunehmen. Die Pläne des Staatsstreiches in Venezuela erhielten dort ihren letzten Schliff. Die daran Beteiligten rieben sich die Hände und sie glaubten sogar, dass, weil sie dieses Mal unter der Führung von Trump standen, der plumpe Plan der Bolivarischen Revolution ein Ende zu setzen, nicht fehlschlagen würde.

Jetzt, zusammengebrochen und demoralisiert, reden sie sich ein, dass man einzig und allein mit einer militärische Intervention der USA das Ziel erreichen würde. Dies ist die aktuelle Phase und das venezolanische Volk, seine Streitkräfte und die internationale Gemeinschaft müssen darauf vorbereitet sein, solche Vorhaben zu vereiteln.

Im Kontext
Die US-Regierung ruft die venezolanischen Militärangehörigen zur „Rebellion“ gegen die Regierung auf und sie solle den Zugang „humanitärer“ Hilfe ermöglichen.
Der venezolanische Präsident fordert Achtung vor dem geheiligten Recht des venezolanischen Volkes auf Selbstbestimmungt und Wahrung seiner Souveränität ein.

Maduro beschuldigt den US-Präsidenten Donald Trump, die von Uruguay und Mexiko vorangetriebenen und von der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) unterstützten „noblen Initiativen für einen Dialog“ um eine „friedliche und aus Gesprächen hervorgegangene Lösung zugunsten Venezuelas“ zu stören.
Der Oberste Gerichtshof Venezuelas hat den Übergangsstatus von Guaidó für nichtig erklärt.
Der Präsident der Verfassunggebenden Versammlung Venezuelas Diosdado Cabello weist zurück, dass in diesem südamerikanischen Land Hisbolla Zellen existieren würden, wie dies US-Außenminister Mike Pompeo erwähnte. Nach diesem Dementi sagte Cabello weiter, was es aber sehr wohl in der karibischen Nation im Überfluss gebe, „ sind Venezolaner mit Mut, um ihr Vaterland zu verteidigen, was auch immer passieren mag.“

Die Regierung Ecuadors gewährt René De Sola Quintero seine Zustimmung, nachdem dieser vom selbsternannten Guaidó zum neuen Botschafter ernannt worden war.

 



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Veröffentlicht unter Aktuell, Cuba, International

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