Würdevolle Feier

Der Einladung der kubanischen Botschaft in die historische Villa Mettlen in Muri bei Bern folgten zahlreiche Botschafter, Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben sowie der hiesigen Solidarität mit Kuba.

 

Die Begrüssungsrede durch Botschafter Manuel Aguilera de la Paz: Discurso Embajador 30 01 2019

 

Anschliessend durfte sich der Vertreter der Vereinigung Schweiz-Cuba mit einer Grussbotschaft einbringen (parallel auf dem Bildschirm ins Spanische und Französische übersetzt):

Hochgeachtete Exzellenzen Botschafterinnen und Botschafter

Liebe Freundinnen und Freunde von KUBA!

Es ist mir eine grosse Ehre, Sie zu dieser Feier der seit 60 Jahren erfolgreichen kubanischen Revolution begrüssen zu dürfen.

Angesichts der momentanen Weltlage mit all ihren Konflikt- und Kriegsherden – stellvertretend sei Venezuela erwähnt –  mit all den Aggressionen und Attacken, mit allem Elend, mit dem Leid und der Verzweiflung eines Grossteils der Erdbevölkerung fällt es schwer, Freudengefühle aufkommen zu lassen.

Deutlicher denn je zeigt sich heutzutage das Wort von José Martí: “Los hombres van en dos bandos: los que aman y fundan; los que odian y destruyen.”

Aber eigentlich ist diese zerstörerische Haltung nichts Neues und dem dominierenden Gesellschaftssystem schon lange eigen.

Ich beziehe mich nochmals auf den kubanischen Nationalhelden José Martí.

Er war als Journalist 1886 bei der Enthüllung der Freiheitstatue in New York dabei, erinnerte sich an die revolutionären Traditionen der USA mit George Washington, Abraham Lincoln, musste aber ernüchtert erkennen, dass da ein „massloser Kult des Reichtums“ betrieben wurde, der keinen Platz für menschliche Werte liess. „Die Menschen lernen hier nicht, einander zu lieben; sie lieben nicht einmal das Land, in das sie durch Zufall hineingeboren wurden.“  Diese Spekulanten, Bankier, Manager und Industriekapitäne mit ihrem Profitstreben trügen die Schuld am menschenfeindlichen Charakter, den die USA-Gesellschaft angenommen habe.

Sprachlich neu gekleidet nennt diese sich heute „westliche Wertegemeinschaft“ und hat sich eben letzte Woche in Davos sehr telegen gezeigt…

Dabei ist es genau sie, die seit Jahrzehnten KUBA mit kriminellen Sanktionen verschiedenster Art zu drangsalieren versucht, nachdem sie vor 60 Jahren von todesmutigen und selbstlosen Kämpferinnen und Kämpfern von der wunderschönen Insel vertrieben werden konnte.

Jetzt sind wir hier, um diesen Protagonisten um Fidel und Raul Castro, Frank País, Camilo Cienfuegos, Juan Almeida, Che Guevara und wie sie alle heissen, und genauso den engagierten starken Frauen wie Vilma Espín, Celia Sanchez, Haydée Santamaria, Melba Hernández die Ehre zu erweisen und unseren Dank auszusprechen.

Deren Hoffnung und Überzeugung, dass sich auch die nachkommenden Generationen genauso konsequent für dieselben Ideale einsetzen werden, ist mit dem Fortbestand der kubanischen Revolution bis zum heutigen Tag eindrücklich untermauert. Zehntausende von Kubanerinnen und Kubanern haben sich auch im Ausland für bessere und gerechtere Verhältnisse eingesetzt, sei es in Befreiungskämpfen in Afrika oder in der neueren Zeit als Ärztinnen und Ärzte in den entlegensten Ecken dieser Erde.


Auch die im Volk bereits sehr gelobte Amtsführung von Miguel Díaz- Canel als Präsident und die laufende Verfassungsreform bestätigen die Kontinuität in der sozialistischen Politik.


So ist KUBA Stern der Hoffnung für alle Unterdrückten dieser Welt geworden – und geblieben.
Aber nicht nur für sie, auch für uns, die wir unter ganz andern Bedingungen leben, aber dieselben Ideale haben, ist KUBA ein Fixpunkt und Orientierungshilfe im Streben nach sozialer Gerechtigkeit und Frieden.
In gelebter internationalistischer Solidarität ist uns KUBA das grosse Vorbild. Legen wir also gleich viel Kraft, Zärtlichkeit und Liebe in unser Engagement für eine bessere Welt, so wie wir das vom kubanischen Volk kennen.

EINE ANDERE, BESSERE WELT IST MÖGLICH, DANKE KUBA FÜR DEIN BEISPIEL!

Ein musikalischer Beitrag einer kubanischen Pianistin, spontane Sympathiebekundungen für Venezuela und zur Abstimmung über die kubanische Verfassung sowie ein Apero rundeten den gediegenen Anlass ab.

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