Einstimmig gegen die Blockade

Um 11.45 (Ortszeit) sorgte die Vertreterin der USA in der UN-Generalversammlung in New York für eine Sensation. UN-Botschafterin Samantha Power kündigte an, dass ihr Land sich bei der Abstimmung über die von Kuba eingebrachte Resolution zur Beendigung der US-Blockade enthalten werde. Die sozialistische Insel hatte diese Forderung zum 25. Mal eingebracht. Von den 193 Mitgliedsländern der Vereinten Nationen stimmten am Mittwoch – wie im vergangenen Jahr – 191 für Kubas Antrag, die USA und Israel, die 2015 noch dagegen votiert hatten, enthielten sich diesmal. Kubas Außenminister Bruno Rodríguez würdigte die Enthaltung der USA als »positiven Schritt für die Zukunft der Beziehungen unserer Länder«, wies zugleich aber darauf hin, dass die Blockade und ihre Auswirkungen »in diesem Moment und auch weiterhin unser Volk beeinträchtigten«. Mehr als die Enthaltung der nordamerikanischen Delegation sei deshalb wichtig, dass der US-Kongress die Blockade endlich vollends aufhebt. Rodríguez warnte die USA zudem vor Abenteuern und unrealistischen Träumen: »Der Sozialismus in Kuba steht nicht zur Disposition.« (jW)



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BLOCKADE AGAINST CUBA . The longest genocide in history