Kuba: USA drohen mit Seeblockade. Verteidigungsvorbereitungen laufen
29. Januar 2026
Die jüngsten Aktionen der US-Regierung und ihrer Hightech-Militärmaschinerie treiben einem Tränen in die Augen – Tränen einerseits aus Trauer für die Opfer und Zerstörungen, und Tränen andererseits aus Zorn über die ungebremste Furie eines irrsinnigen Narziss inmitten eines kranken, im relativen Niedergang befindlichen Gesellschaftssystems. Während in Deutschland und der EU manche Spitzenpolitiker der Mitteparteien offenbar Probleme mit der vermeintlichen Komplexität dieser Terrorpolitik der USA haben, ist die rechtliche Bewertung jedem unvoreingenommen Menschen klar. Doch was sind die Folgen für das ebenfalls von den USA ins Visier genommene Kuba? Von Edgar Göll.
15. Januar 2026
Der Hurrikan Melissa hat Teile von Jamaika, Haiti und Kuba verwüstet und auch die Dominikanische Republik und Panama getroffen. Agenturen und Medien sprechen von enormen Sachschäden und 64 Todesopfern „auf seinem Weg durch die Karibik”.
Der Hurrikan hinterließ „eine Spur der Zerstörung und des Todes in Haiti, Jamaika und Kuba”, berichtete Televisión Española. Das ist ungenau, denn in einem dieser Länder (Kuba) gab es zwar enorme Zerstörungen, aber keine Todesopfer. Es ist eine wichtige Information, die interessanterweise von keinem Konzernmedium erwähnt und analysiert wird. Warum gab es in Kuba, einem Land, das brutalen Sanktionen seitens der USA unterworfen ist und sich in einer tiefen Wirtschaftskrise befindet, keine Todesfälle?
Die Organisation Prisoners Defenders ist ein Anhängsel des US-Außenministeriums. Obwohl sie ihre Finanzierungsstruktur geheim hält, um sich als „unabhängige NGO” zu präsentieren, legen zahlreiche Quellen Beweise für ihre organische Verbindung zum Weißen Haus vor. Im Jahr 2022 verfasste ihr Präsident Javier Larrondo sogar einen offiziellen Bericht dieser Regierung über „Religionsfreiheit in Kuba”.
Larrondo, Sohn eines kubanischen Unternehmers, der von der Revolution betroffen war und nach Spanien unter Franco ins Exil ging, arbeitet unermüdlich daran, die wirtschaftliche, finanzielle und handelspolitische Blockade gegen Kuba auszuweiten, die mit 250 neuen Sanktionen in den letzten fünf Jahren heute unermessliches Leid, Mangel und Tod auf der Insel verursacht.
Jeden 17. des Monats eine Aktion gegen die US-Blockade. Zur Erinnerung: Es war der 17. Dezember 2014 als Raul Castro und Barak Obama eine Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Cuba ankündigten und die Fünf Kubaner (jeden 5. für die 5) freikamen. Also beharren wir ebenso drauf.
17. August 2025
Können Sie sich vorstellen, dass die wichtigsten internationalen Medien über den Tod und die menschliche
Tragödie im Gazastreifen berichten, ohne die israelischen Bombardierungen zu erwähnen oder die lokalen palästinensischen Behörden für den Mangel an Lebensmitteln oder Medikamenten verantwortlich zu machen.
Nein, seien Sie nicht schockiert über diese Fragen. Denn das ist es, was die Konzernmedien in Bezug auf ein anderes menschliches Drama tun: das, was Kuba heute erlebt, ebenfalls ein Opfer des Krieges.